Tantra im Alter - ein Neu-Anfang

Ausgangslage und Rückblick

Die Gruppe Tantra im Alter (TiA) hatte vor der Pandemie einen Fragebogen erarbeitet, der Auskunft über die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben sollte. Pandemiebedingt blieben die Auswertungen der Antworten aus und TiA-Anlässe fanden nicht mehr statt. Mitte letzten Jahres sind die Zoom Gruppen Gespräche wieder aufgenommen worden.

Eine zentrale Frage hierbei war: Ist die Gruppe überhaupt notwendig? Wenn ja, wen soll sie ansprechen? Wie unterscheiden sich TiA-Anlässe von den übrigen Angeboten? etc.
Die Fragen und Gedanken wurden in der bestehenden - oder besser gesagt übrig gebliebenen - Gruppe diskutiert. Zwei Personen waren dann bereit sich der Auswertung des Fragebogens anzunehmen und daraus Rückschlüsse zu ziehen, wie es mit der Gruppe weiter gehen könnte/soll.
Im darauffolgenden Zoom Meeting wurde beschlossen einen Anlass im Februar 2024 zu organisieren, um endgültig die Zukunft der TiA-Gruppe zu besprechen.
Hauptthema sollte also schlussendlich die Frage sein: «Braucht es eine TiA-Gruppe im Erfahrungskreis?».
Der Anlass fand dann vom 15.-17.02. im Seminarhaus Storchenegg statt. Es waren 11 Personen angemeldet, davon waren 5 Personen mit der Vorbereitung und Gestaltung des Anlasses beschäftigt. Während des intensiven Anlasses hatten die schon bestehenden Mitglieder des Erfahrungskreis Gelegenheit sich noch besser sowie ganz neue TeilnehmerInnen kennenzulernen. Die Erkenntnisse aus der oben genannten, sehr wichtigen Befragung, flossen in die Workshops und Diskussionen ein.
 

Erkenntnisse aus dem Anlass vom Febr. 24

Die Gruppe kam nach intensiven und z.T. auch kontroversen Diskussionen zum Schluss, dass es sich lohnt, sich konzentriert dem spezifischen Thema «Tantra im Alter» zu widmen. Man will auch einem Gebilde unter dem Dach des Erfahrungskreis (wie das auch immer am Ende ausgestaltet sein soll), welches sich diesem Thema annimmt, eine Chance geben zu wachsen, indem es sich verstärkt den Bedürfnissen dieser Zielgruppen zuwendet und spezifische Angebote unterbreitet.
Zwei Teilnehmer haben sich am Ende des Anlasses bereit erklärt – mit Unterstützung weiterer Teilnehmer – das Thema voranzutreiben und mit Leben zu versehen.
 

Weiteres Vorgehen

Die beiden Verantwortlichen sind noch im Findungs-Modus und werden Informationen im nächsten Newsletter veröffentlichen. Klar ist jetzt schon, dass regelmässige Zoom-Treffen (geplant alle 2-3 Monate) sowie Präsenz-Treffen (2 x pro Jahr) stattfinden sollen. Die Begegnung und der persönliche Austausch entsprechen ganz offensichtlich einem grossen Bedürfnis der Gruppe. Gewünschte regionale Treffen kleinerer Gruppen oder Einzelner, können jedoch nicht zentral organisiert werden. Dazu müssten die Mitglieder sich selbständig vernetzen und entsprechende Orte zur Begegnung finden.
Gleichzeitig ist man bestrebt, auch die Vernetzung mit anderen Organisationen, die vergleichbare Anliegen haben, zu konkretisieren.

Redaktion: Gerlinde Thoma/ Marco Bernasconi
11.06.24

>Zur Webseite Tantra im Alter.